Dorf an der Radde (Helmut Osterbrink)
Ein Dorf an der Radde
von Wäldern umhüllt,
das ist meine Heimat-
Ein friedliches Bild.

Auf fruchtbaren Feldern
mit viel Fleiß bestellt,
da wächst das Getreide.-
Da ist meine Welt.

Viel saftige Weiden,
drauf grasen Rinder,
und saubere Straßen,
drauf spielen Kinder.

Ruhige Abende,
fröhliche Feste.
Nur freundliche Menschen.-
Das ist das Beste.

Wie heißt dieses Dörfchen?
Wie ist denn sein Nam?
Es ist, das weiß jeder,
mein herrliches Lahn!
Unser Heimatverein ist ein gemeinnütziger junger Verein in Lahn / Ostenwalde, der das heimatkundliche, kulturelle und
kommunale Leben in der Gemeinde pflegt und fördert. Er wurde im März 2009 von einigen Bürgern aus Lahn und Ostenwalde gegründet. Der Verein besteht zur Zeit  aus ungefähr 80 Mitgliedern.

Das Dorf Lahn liegt auf dem schönen Südhümmling im Emsland und gehört zu den ältesten Dörfern auf dem Hümmling. Erstmals urkundlich erwähnt wird die Gemeinde Lahn im Jahre 1394. Lahn gilt als typische Form eines alten "Haufendorfes", wobei diese Struktur auch heute noch weitestgehend erhalten geblieben ist.
Lahn hat eine Gesamtgröße von 21,26 km² und ca. 900 Einwohner.
Landschaft und Tierwelt in Lahn sind auch heute noch von bemerkenwertere Vielfalt und für jeden Gast interessant. Von besonderem Reiz ist das Raddetal auch für den Anglersport, aber auch der Naturfreund findet in den Wiesen- und Heidegründen, Wäldern, Mooren und Birken- oder Erlenbruchwäldern, am Silbersee oder Kölkesberg genügend Entspannung vom grauen Alltag.
Viele Stein- und Hügelgräber weisen auf eine uralte Besiedlung hin, die bereits vor der ersten Jahrtausendwende erfolgte.  Auf dem Kölkesberg, der früher als Signalberg diente, warnte ein weithin sichtbares Feuer die Lahner vor anrückenden Feinden. Der Silbersee in Lahn mit seiner artenreichen Kleinlebewelt ist der größte See in der Gemarkung. Von großer historischer Bedeutung ist das  deutsche Wehrlager  unweit des Kölkesberges, wo sich Spuren alter Befestigungsanlagen, die aus den Kämpfen gegen Römer stammen sollen, befinden. Sehenswert ist vor allem die alte Kirche St. Martin, die umgeben von uralten Eichen den unverkennbaren Dorfmittelpunkt bildet.

Vorrangig zur Weihnachtszeit zieht die einmalig handgeschnitzte original Tiroler Krippe viele Besucher an.

Ostenwalde liegt beiderseits der Landstraße Sögel-Werlte. Es umfasst eine Größe von 635 Hektar und hat ca. 180 Einwohner.
Durch die Markenteilung im Jahre 1908 wurden die bis dahin öd liegenden Heideflächen und Moore landwirtschaftlich nutzbar genacht. Hierdurch und durch die 1898 errichtete Hümmlinger Kreisbahn, die den Ort der Länge nach durchschnitt, wurde der Ort wirtschaftlich gehoben.
1953 wurde in Ostenwalde Erdöl gefunden, das dann als "Schwarzes Gold" bezeichnet wurde. Zahlreiche Förderpumpen förderten seit dem viele Tonnen Rohöl. Heute gibt es allerdings keine Pumpen mehr in Ostenwalde.
Ostenwalde gehört kirchlich zu Lahn und politisch zur Gemeinde Werlte. 
In Ostenwalde gibt es einen eigenen Sport- und einen Schützenverein. Andere Vereine wie  Heimatverein, Frauengemeinschaft, Gesangsverein und die Landjugend sind Vereine, die von Lahn und Ostenwalde gemeinsam geführt werden.
Dadurch dass die Ostenwalder-Kinder die Schule und den Kindergarten
in Lahn besuchen, sind diese beiden Dörfer  sehr eng miteinander verbunden.
Heimat-, Schützen-, Sport-, Gesang- und Musikverein, Freiwillige Feuerwehr, kath. Landjugend, Pfarrjugend,  Jagdverein, Seniorengruppe und Frauengemeinschaft sind einige Beispiele für Freizeit- und Vereinsangebote. Für Gruppen und Vereine steht das Heimathaus (s.o.) zur Verfügung. Dieses wurde im Jahr 1992 wieder neu aufgebaut.
Ein Kindergarten mit Krippe, eine Grundschule und eine Kirche sind noch im Ort. Die Kirchengemeinde wurde 1850 gegründet  und ist heute im Pfarrverbund mit 5 weiteren Kirchengemeinden aktiv.
Das Wohngebiet "Alte Diekels" bietet noch ausreichend Platz für Einfamilienhäuser, zusätzlich sind noch Gewerbeflächen an der Ostenwalderstraße vorhanden.
In Lahn gibt es ca. 30 landwirtschaftliche Betriebe. Die wesentlichen Produktionszweige sind Milchviehhaltung, Bullen-, Schweinemast und Geflügelhaltung.